Auto e Moto d’Epoca Padua 2014: 4.000 Oldtimer in Bestform

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Auch wenn sich Italiens Wirtschaft derzeit in einer schweren Krise befindet – bei der größten Oldtimer-Messe des Landes, dem Auto e Moto d’Epoca Padua 2014, war davon nichts zu spüren. Hier zeigten sich rund 4.000 Oldtimer in Bestform den gut 70.000 Besuchern bei milden Temperaturen und schönstem Spätherbstwetter. Wir von Vehicle Experts waren vor Ort und haben die Messe und das Flair mal für euch eingefangen. Und natürlich haben wir auch nach Autos und Ersatzteilen Ausschau gehalten. Weiterlesen

Scheunenfund extrem: 107.000 Euro teurer Porsche 901 entdeckt

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Wer suchet, der findet. Diese alte, einfache, aber eben oft, doch wahre Weisheit hat sich mal wieder als richtig erwiesen und so hat vor kurzem der Trödeltrupp der gleichnamigen Serie bei RTL2 in einer Garage in Brandenburg einen Scheunenfund extrem gemacht. Das Team um Otto Schulte entdeckte zwei Porsche 911, wovon sich einer als Porsche 901, also als einer der ersten, jemals gebauten 911er entpuppte. Der brachte dem überraschten Besitzer jetzt 107.000 Euro ein. Die ganze Story gibt es hier in diesem Artikel. Weiterlesen

Singer: Tuning mit hohem Coolnessfaktor für Porsche 911

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Von einer Restauration im klassischen Sinne hält man bei Singer Vehicle Design in Los Angeles nicht allzu viel. Geht es bei uns fast ausschließlich darum, den Wagen so original wie möglich an den Kunden zu übergeben, setzt man bei dem jungen Unternehmen aus Kalifornien auf Tuning mit hohem Coolnessfaktor für Porsche 911. Während für Puristen Motor, Getriebe und Karosse einfach zusammengehören, schert man sich in Kalifornien wenig um Konventionen. Hier wird getunt, was das Zeug hält. Hauptsache schnell und cool. Weiterlesen

Fünf wassergekühlte Porsche-Modelle, die man sich noch leisten kann

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Vor kurzem hatten wir euch in unserem großen Porsche-Check ja fünf luftgekühlte Stuttgarter Edel-Karossen vorgestellt. Heute möchten wir die Serie fortsetzen und euch fünf wassergekühlte Porsche-Modelle, die man sich noch leisten kann, näherbringen. Wie schon im ersten Artikel haben wir hier für euch mal den Markt sondiert und die aktuellen Preise ausgelotet. Aber auch für diese Auswahl müssen wir festhalten, dass die hier angegebenen Preise nur grobe Richtwerte sind. Ausreißer nach oben oder unten sind natürlich immer möglich, also nehmt bitte diese Angaben nicht alle gleich für bare Münze. Wir wollen euch mit diesem Beitrag einen kleinen Leitfaden an die Hand geben und euch Lust machen, doch selber einmal tiefer in die vielfältige Porsche-Welt einzutauchen.

5. Porsche 924

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Dieses Auto ist wohl der günstigste Porsche, den man derzeit kaufen kann. Die Preise für den Transaxle-Sportwagen, der in den Modeljahren von 1975 bis 1987 gebaut wurde, starten schon bei rund 1.500 Euro und gehen dann bis etwa 50.000 Euro rauf. Besonders seltene Exemplare können natürlich auch deutlich teurer werden. Eigentlich war dieser Wagen als 914-Nachfolger geplant, aber dann entschied man sich in Stuttgart doch, den Wagen als eigenständiges Einsteigermodell in die Welt von Porsche auf den Markt zu bringen. Der 924 wurde als erster Porsche mit einem wassergekühlten Frontmotor ausgerüstet. Zudem entschied man sich hier eben für das Transaxle-Antriebskonzept. Hierbei sind Getriebe, Differential und Achsantrieb in einem gemeinsamen Gehäuse an der Hinterachse angebracht. Der vorne sitzende Motor überträgt seine Kraft über die Transaxlewelle auf das Hinterrad. Das Ziel der Konstrukteure war es, hiermit eine ausgewogenere Gewichtsverteilung zu ermöglichen. Anfangs setzte man beim Antrieb auf den aus dem Volkswagen-Konzern stammenden 2,0-Liter-Motor mit 125 PS. Dessen Leistung steigerten die Ingenieure dann im Laufe der Zeit bis auf 210 PS im 924 Carrera GT Typ 937. Aber auch ein 2,5-Liter-Reihenvierzylinder kam im 924 S zum Einsatz. Der brachte es auf 150 PS bzw. später auch auf 160 PS. Anfangs schien das Konzept vom preisgünstigen Renner mit ausgefallenen Designideen auch aufzugehen, aber gegen Ende seiner Produktionszeit brachen die Verkäufe immer mehr ein. Insgesamt wurden mehr als 150.000 Porsche 924 verkauft.

4. Porsche 944

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Als Nachfolger des 924 erdacht, bekam auch der Porsche 944 schnell den Spitznamen “Maurerporsche” verpasst. Doch das Konzept – ordentliche Leistung für kleines Geld – bewährte sich und half dem Unternehmen wohl über so manche Krise hinweg. Und mit 163.302 verkauften Exemplaren stellten die Schwaben mit diesem Modell ihren Allzeitrekord für eine Typenreihe auf. Trotzdem kam der “Rettungswagen” der Marke lange Zeit nicht über das Image des Porsches für die Zahnarzt-Gattin hinaus und nur Wenige trauten sich, zu diesem Wagen zu stehen. Wie schon der 924 wurde auch beim 944 von 1981 bis 1991 das Transaxle-Antriebskonzept umgesetzt. Beim Motor entschied man sich gegen den etwas ungeliebten 2,0-Liter-VW-Antrieb des 924 und für die rechte Zylinderbank des 928-V. Der Vierzylinder im 944 bekam mit 2.479 ccm mehr Hubraum und mit anfangs 163 PS auch mehr Leistung. Der Motor gewann schnell viele Freunde. Hatte er doch die Kraft und die Ausdauer eines Wasserbüffels und war so anspruchslos wie kaum ein anderes Porsche-Aggregat, so dass es auch noch nach 30 Jahren begeistert. Die Preise für einen 944 starten so bei etwa 4.000 Euro. Dafür hat das Gefährt dann aber auch schon weit mehr als 100.000 km auf der Uhr. Ordentliche und seltene Exemplare, wie zum Beispiel die 944 Turbo Cabrios, von denen nur 528 Stück gebaut wurden, bringen es immerhin auf bis zu 50.000 Euro.

3. Porsche 928

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Heute gehört ein Porsche 928 S mit H-Kennzeichen zu den günstigsten Sportwagen mit acht Zylindern. Die Preise für ein anständiges Modell, das weniger als 100.000 km auf der Uhr hat, starten bei um die 7.000 Euro. Aber auch hier steigen die Preise dann nicht unbedingt in astronomische Höhen. Für ein Top-Modell wie den 928 GTS mit rund 350 PS werden um die 40.000 bis 50.000 Euro fällig. Und das ist umso erstaunlicher, wenn man sich im Vergleich dazu die Preisentwicklung eines 911 ansieht. Vor 30 Jahren kostete ein 911 SC 58.910 Mark. Das Frontmotor-Coupé 928 kostete damals hingegen rund 20.000 Euro mehr (78.950 Mark). Stellt man heutzutage beide Modelle gegenüber wird schnell deutlich, dass der 911er fast doppelt so teuer wie ein 928 ist. Gebaut wurde der 928 fast 20 Jahre lang: von 1977 bis 1995. Mitte bis Ende der 1980er Jahre entwickelte sich der Wagen zu einem echten Verkaufsschlager bei Porsche. Pro Jahr wurden damals meist um die 5.000 Exemplare abgesetzt. Setzte man anfangs noch auf den Achtzylinder mit 4,5 Liter Hubraum und 240 PS, so steigerte man den Hubraum und die Leistung am Ende der Bauzeit im 928 GTS auf 5,4 Liter und 350 PS. Die treiben den Transaxle-Express europäischer Süd-Magistralen auf bis zu 275 km/h. Und hier wird nicht, im Gegensatz zu den meisten Sportwagen unserer Zeit, bei Tempo 250 elektronisch abgeriegelt. Dabei reicht der Sound vom brummig-bassig bis zum infernalischen Stakkato-Kreischen. Fahrfreude pur, die man sich noch leisten kann.

2. Porsche 911 (996)

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Was gab es damals nur für ein Theater unter den 911-Puristen: Weichgespülter Porsche, Spiegeleier-Scheinwerfer, kein Sound, zu komfortabel und zu allem Übel auch noch wassergekühlt. Diese Baureihe war der erste 911er, der nicht mehr nur von Luft gekühlt wurde. Damals war die Skepsis gegenüber dem Fahrzeug groß, aber er lief von 1997 bis 2006 insgesamt 175.262 Mal vom Band und ganz so unbeliebt kann er ja dann doch nicht gewesen sein. Sicher hat man mit dieser großangelegten Modellpflege auch viele neue Fans gewinnen können, die davor noch vor einem reinen Sportwagen zurückgeschreckt sind und jetzt den gestiegenen Komfort zu schätzen begannen. Beeindruckt haben damals sicher auch die Fahrdynamik und die Kurvengeschwindigkeiten des neuen Elfers. Sicher, er ist noch lange kein Oldtimer, aber man sollte wohl noch zuschlagen, bevor er einer wird. Noch gibt es gute Exemplare mit nicht allzu vielen Kilometern auf dem Tacho für unter 20.000 Euro. Gefragter sind heutzutage natürlich die 4S- und die Turbo-Modelle. Auch die originalen GT3-Modelle ohne Einsatz im harten Rennalltag können auch ruhig als Empfehlung gelten. Dafür darf man dann schon mal locker 50.000 Euro in der Haushaltskasse einplanen. Auch besonders gefragt bei dieser Baureihe sind die Sondermodelle “996 Millennium” (911 Mal gebaut) mit Allradantrieb und “40 Jahre 911″ (1963 Mal gebaut) mit werksseitiger Leistungssteigerung, Seitenschwellern und der Frontschürze des 4S.

1. Porsche 968

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Das letzte Modell der Transaxle-Typenreihe darf wohl zu Recht als das ausgereifteste Exemplar unter seinen Kollegen hier angeführt werden. Den Porsche 968 umweht der Nimbus der Unzerstörbarkeit. Dazu kommt noch, dass diese Youngtimer voll alltagstauglich sind und zu bezahlbaren Preisen angeboten werden. Ein gutes Modell mit wenigen Kilometern gibt es schon für etwas mehr als 10.000 Euro. Und Top-Modelle sind meist auch nicht viel teurer als 40.000 Euro. Angetrieben wird der von 1991 bis 1995 produzierte Wagen in den meisten Fällen von einem 3,0-Liter-Reihenvierzylinder mit 240 PS. Der wurde nur für den Turbo S bzw. den Turbo RS auf 305 bzw. 350 PS hochgezüchtet. Diese sind aber äußerst selten. Nur 13 Stück wurden von beiden Ausführungen je hergestellt. Insgesamt gibt es 11.241 Porsche 968. Genug Auswahl also, um sich ein solches Modell in die eigene Garage zu holen.

Haben wir einen Wagen vergessen oder habt ihr noch eine Idee, welches Fahrzeug noch fehlen könnte, dann schreibt es uns doch einfach hier unten in die Kommentare rein.

Bilder: © Allen Watkin, <p&p>, Jack Snell, Flickr

Erfrischende Zeitreise bei der Youngtimer-Rallye Creme 21

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Hier kriegt Papa feuchte Augen: Wer sich die über 190 Autos, die bei der Youngtimer-Rallye Creme 21 vor wenigen Tagen an den Start gingen, so ansieht, denkt sicher gleich an seine Jugend im VW Golf, im Opel Commodore oder im Porsche 924 zurück. Wieder ging es mit den beliebtesten Autos der siebziger und achtziger Jahre auf eine erfrischende Zeitreise – vier Tage lang durch Norddeutschland. Alle Infos dazu und die besten Fotos gibt es hier bei uns. Weiterlesen

Fünf luftgekühlte Porsche-Modelle, die man sich noch leisten kann

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Für echte Porsche-Enthusiasten ist ein Porsche nur ein echter Porsche, wenn er vom Fahrtwind gekühlt wird. Nur leider denken viele Menschen so und damit steigen die Preise für diese luftgekühlten Porsche-Modelle oft ins Unermessliche. Wir wollen euch heute in diesem Beitrag aber fünf dieser Porsche Ur-Gesteine zeigen, die man sich noch leisten kann und diese mal etwas näher beleuchten. Wir haben hier mal eine kleine Marktanalyse für euch durchgeführt und die Preise sondiert. Dabei handelt es sich um natürlich nur um grobe Mittelwerte. Sicher wird es auch immer wieder Ausreißer nach oben genauso wie nach unten geben. Hier bekommt ihr erst einmal einen groben Überblick über luftgekühlte Porsche-Modelle, die man sich noch leisten kann. Weiterlesen

Mobilitätsgarantie für den Oldtimer–Das bieten Versicherungen und Hersteller

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Vor kurzem hatten wir euch diverse Tipps für die Urlaubsreise mit eurem Klassiker gegeben. Was aber, wenn ihr auf der Fahrt ans Meer eine Panne erleidet und euch selbst nicht mehr zu helfen wisst? Dann solltet ihr am besten eine Mobilitätsgarantie für den Oldtimer in der Tasche haben. Die werden entweder vom Hersteller angeboten oder auch von der Oldtimer-Versicherung. Hier gibt es für euch viele nützliche Tipps, damit es für euch weitergeht, auch wenn ihr mit eurem Schätzchen mal liegengeblieben seid. Weiterlesen

Bis das der TÜV uns scheidet? Mit dem Oldtimer zum Prüftermin

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Auch jeder noch so gut restaurierte Oldtimer muss regelmäßig zum Prüftermin vorfahren. Damit es nicht heißt: “Bis das der TÜV uns scheidet.”, sollte man einige Sachen beachten, bevor man den Wagen bei den Prüfern vorfährt. Welche Fallstricke lauern und warum die TÜV-Prüfer die alten Schätze trotzdem sehr gern bearbeiten, erklären wir hier. Weiterlesen

42. AvD Oldtimer Grand Prix: Historische Rennwagen am Nürburgring

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Zwischen 08. und 10. August 2014 begeisterte der 42. AvD Oldtimer Grand Prix wieder rund 50.000 Besucher am Nürburgring. In mehr als 20 Renn- und Demonstrationsläufen gingen rund 500 historische Rennwagen an den Start. Ehemalige Formel 1-Boliden, GT-Fahrzeuge, viel glänzendes Chrom und jede Menge Benzin im Blut. Hier gibt es die Highlights dieser drei tollen Tage in der Eifel. Weiterlesen

Classic Days 2014 auf Schloss Dyck

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Was dem englischen Oldtimer-Freund sein vor wenigen Wochen stattfindendes Goodwood Festival of Speed ist, das sind für den Deutschen die Classic Days 2014 auf Schloss Dyck zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf. Allerdings ist hier alles eher etwas familiärer und kleiner gehalten als auf dem Anwesen von Lord March. Am vergangenen Wochenende (01. – 03.08.2014) fand dieses Treffen der schönsten Oldtimer und der Klassiker der jüngeren Geschichte bereits zum neunten Mal statt und auch die Vehicle Experts waren vor Ort vertreten. Hier nun unser kleiner Bericht von diesem herrlichen Wochenende mit vielen tollen Autos. Weiterlesen